Philipper 4,6

Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasset durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden;

Philipper 4,7

und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und euren Sinn bewahren in Christo Jesu.

Beginne mit dem ganzen Brief

Der Philipperbrief ist ein Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Philippi, einer Stadt in Mazedonien. Er ist kurz genug, um ihn in einem Zug zu lesen. Bevor du bei einem einzelnen Vers verweilst, lies alle vier Kapitel am Stück – so, wie die ersten Hörer ihn gehört haben.

Achte darauf, wo der Schreiber ist

Zu Beginn des Briefes erwähnt Paulus seine Fesseln (Philipper 1,12–14). Er schreibt in Haft. Dieses Detail ist wichtig: Die Einladung in Kapitel 4, um nichts besorgt zu sein, sondern alle Anliegen mit Danksagung vor Gott zu bringen, ist nicht aus bequemer Distanz geschrieben. Sie stammt von jemandem, dessen eigene Zukunft ungewiss war.

Lies die Verse ringsum

Kapitel 4 spricht auch von Freude, von Milde und davon, dass der Herr nahe ist, und beschreibt dann, worüber es sich nachzudenken lohnt. Lies die Verse 4 bis 9 zusammen. Die Zusage eines Friedens, der Herzen und Sinne bewahrt, steht in einem größeren Bild: eine Gemeinde, die lernt, gemeinsam zu beten, zu denken und zu leben.

Nimm eine Frage mit in deinen Tag

Der Zusammenhang macht einen Vers nicht weniger persönlich, sondern ehrlicher. Frag dich nach dem Lesen: Wie sähe es aus, meine heutige Sorge so im Gebet und mit Dank vor Gott zu bringen, wie Paulus es beschreibt? Schreib die Frage auf und kehre am Abend zu ihr zurück.

Weiterlesen

Im Lesesaal findest du weitere Stellen zum Thema Frieden, oder du öffnest Psalm 23, einen Text, den viele beten, wenn sie Sorgen haben.

Quellen

  1. Philipper 4 (Elberfelder 1905)
  2. Philipper 1,12–14 (Elberfelder 1905)